Wärmepumpe im Winter: Betrieb & häufige Fehler
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Gerade bei niedrigen Außentemperaturen muss eine Wärmepumpe besonders zuverlässig arbeiten.
Einige typische Fehler können jedoch den Betrieb unnötig erschweren.
Außengerät nicht blockieren
Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe benötigt das Außengerät ausreichend Luft.
Laub, Schnee oder andere Gegenstände dürfen die Luftwege nicht blockieren.
Auch der Bereich unter und vor dem Gerät muss entsprechend der Herstellervorgaben frei bleiben.
Abtauung nicht mit einem Defekt verwechseln
Bei feuchter und kalter Witterung kann der Verdampfer vereisen.
Die Wärmepumpe führt deshalb Abtauzyklen durch.
Währenddessen kann sich das Betriebsgeräusch verändern und kurzfristig keine Heizleistung an das Gebäude abgegeben werden.
Das ist grundsätzlich ein normaler Betriebszustand.
Problematisch wird es, wenn der Verdampfer dauerhaft stark vereist bleibt oder die Abtauung nicht korrekt funktioniert.
Heizkurve nicht unnötig hoch einstellen
Wenn es im Haus zu kalt wird, wird häufig sofort die Vorlauftemperatur stark erhöht.
Das kann kurzfristig helfen, ist aber nicht immer die beste Lösung.
Die Heizkurve sollte passend zum Gebäude eingestellt werden.
Heizkörper nicht komplett abriegeln
Bei wassergeführten Wärmepumpensystemen müssen die erforderlichen Mindestvolumenströme eingehalten werden.
Eine ungünstige Einstellung vieler Thermostatventile kann den hydraulischen Betrieb beeinflussen.
Fazit: Besonders im Winter sollte eine Wärmepumpe nicht ständig manuell „nachgeregelt“ werden. Eine korrekt eingestellte Regelung und ein funktionierendes hydraulisches System sind entscheidend.