Wärmepumpe im Sommer richtig betreiben
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Auch im Sommer ist eine Wärmepumpe nicht zwangsläufig außer Betrieb.
Viele Anlagen übernehmen neben der Heizung auch die Warmwasserbereitung. Einige Systeme können zusätzlich kühlen.
Warmwasserbereitung im Sommer
Die Wärmepumpe kann weiterhin zur Trinkwassererwärmung eingesetzt werden.
Dabei sollte die Warmwasserbereitung sinnvoll eingestellt sein, damit die Anlage nicht unnötig häufig auf hohe Temperaturen fährt.
Welche Temperaturen und Betriebsstrategien sinnvoll sind, hängt vom System, Speicher und hygienischen Konzept ab.
Aktive und passive Kühlung
Nicht jede Wärmepumpe kann kühlen.
Bei reversiblen Luft-Wasser-Wärmepumpen kann eine aktive Kühlung möglich sein.
Erdreich- oder Grundwassersysteme können unter geeigneten Bedingungen auch passiv kühlen.
Bei der aktiven Kühlung arbeitet der Verdichter. Bei passiver Kühlung wird die vorhandene niedrige Temperatur der Wärmequelle genutzt.
Nicht jede Heizungsanlage eignet sich gleich gut zum Kühlen
Eine Fußbodenheizung kann beispielsweise zur Flächenkühlung genutzt werden, wenn die Anlage dafür ausgelegt ist.
Dabei muss insbesondere die Taupunktproblematik berücksichtigt werden.
Wird eine Oberfläche zu kalt und unterschreitet die Taupunkttemperatur der Raumluft, kann Kondensation entstehen.
Fazit
Im Sommer sollte eine Wärmepumpe nicht einfach komplett abgeschaltet werden, wenn sie weiterhin Warmwasser oder Kühlung bereitstellen soll.
Sinnvoll ist eine auf das konkrete System abgestimmte Sommerbetriebsstrategie.